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Die Schweizer verstehen unter Polterabend die Verabschiedung der Junggesellin bzw. des Junggesellen vom Singleleben in den Hafen der Ehe. Das poltern in der Schweiz ist dem deutschen Junggesellinnenabschied bzw. Junggesellenabschied gleich zu setzen.
Der Schweizer Brauch unterscheidet sich nur geringfügig von dem deutschen Brauchtum und so ist es üblich, dass die zukünftige Braut bzw. der zukünftige Bräutigam an der Abschiedsparty sich mit diversen Spielen und Aufgaben auseinander setzen muss.
Ähnlich zum deutschen JGA werden in der Schweiz die meisten Polterabende mit einem Bauchladen oder einem Lösli -Verkauf abgehalten.
Aus dem Bauchladen muss die Junggesellin bzw. der Junggeselle verschiedene Spaßartikel an Passanten verkaufen, um so die Kasse für seinen Polterabend zu füllen.
Beim Lösli - Verkauf werden spaßige Lose an Passanten verkauft und so kann es schon mal vorkommen, dass man einen BMW gewinnt, doch ein Brot mit Wurst erhält. Der eingenommene Gewinn wird meistens gleich wieder in Alkohol investiert.
Natürlich sind auch die Schweizer von bedruckten T-Shirts zum Polterabend begeistert. Die meisten Abschiedsgruppen tragen ein einheitliches T-Shirt, wobei oftmals Braut bzw. Bräutigam ein anders farbiges Exemplar übergezogen bekommen und somit deutlich aus der Gruppe hervorstechen. Die T-Shirts werden ähnlich zum deutschen JGA mit lustigen Motiven und Sprüchen bedruckt.
Neben den T-Shirts sind auch noch andere Kostüme gern gesehen. So werden zukünftige Bräute gerne als Prinzessinnen und zukünftige Bräutigame als Sträflinge verkleidet.